Sie haben Algen im Aquarium?

Hier finden Sie eine kleine Übersicht über die verschiedenen Algenarten, natürlich gibt es noch weitaus mehr… Wir sind ständig auf  der Suche nach Fotos von Algen im Aquarium. Darum hilf uns bei der Arbeit. Wir brauchen Bilder, Erfahrungen und Input meldet euch einfach bei uns 🙂

Einleitung zur Algenbekämpfung

Sicher hat fast jeder Aquarianer bereits Erfahrungen nach dem Aquarium Kauf mit Algen im Aquarium gemacht. Ob es sich nun um Algen in Form von Aufwuchs auf den Glasscheiben, Algenbüschel, die auf den Blättern der Aquarienpflanzen wachsen oder um Algenfäden handelt, die sich durch das Aquarium ziehen. Geringe Mengen an Algen sind sicher in jedem Aquarium vorhanden, allerdings kommt es teilweise zu einer so starken Vermehrung der Algen das daraus ein Problem entsteht. Speziell bei neu eingerichteten Aquarien und bei unerfahrenen Aquarianern treten solche Algenplagen gar nicht so selten auf. Auf dieser Webseite wollen wir auf die Ursachen eingehen, weshalb eine Algenplage entstehen kann und welche Maßnahmen zur Vorbeugung man ergreifen kann. Zudem wird auch der Zusammenhang zwischen einer Algenplage und geringem Pflanzenwachstum erläutert und Maßnahmen zur Bekämpfung des unkontrollierten Algenwachstums vorgestellt.

Algen sind bei den meisten Aquarianern nicht gerne gesehen und treiben Sie häufig in den Wahnsinn. Nicht tote Fische beschäftigen den Einsteiger in der Aquaristik sondern meist der Algenwuchs.

Die Ursachen für den Algenwuchs sind meist sehr vielfältig und eine Bekämpfung der Algen kann oft mehrere Monate dauern. Um Algen richtig bekämpfen zu können muss man erstmal die Ursachen verstehen und so die richtige Bekämpfungsstrategie wählen.

Ein kleines Büschel Algen ist derzeit noch kein Grund zur Sorge, da Algen in gewisser Weiße mit in das Aquarium gehören, denn Sie sind auch eine Art Pflanzen. Gerade in den ersten paar Monaten in denen das Aquarium eingefahren wird, werden oft Algen wachsen, da das Aquarium sein Nährstoffgleichgewicht erst noch finden muss. Wo man sich allerdings sorgen machen muss, ist wenn man nach 3-4 Tagen der Algenentfernung immer noch Rätseln muss welcher Fisch oder welche Garnele sich hinter der Scheibe befindet und die Algen mal wider die Frontscheibe des Aquariums zugekleistert haben.

Man sollte sich bei dem Thema Algen immer vor Augen halten, umso besser die Aquarienpflanzen gedeihen umso schwerer haben es die Algen sich zu vermehren. Denn die Algen stehen in direkter Konkurrenz zu den Pflanzen. Sollte man also keine Algen im Aquarium haben, so wachsen die Aquarium-pflanzen explosionsartig.


LESEN?!? – Ich will meine Algen im Auarium bekämpfen (Wenn es Chemie sein muss)
 

Wie entstehen die Algen im Aquarium?

 

Die Wasserqualität:

  • Futterreste die die Wasserwerte verändern
  • Mangelnde Wasserhygiene
  • Erhöhte Wasserwerte (z.B. Nitrat, Kieselsäure oder Phosphat)
  • Zu große Düngerzugaben
  • Das Aquarium befindet sich nicht im Biologischen Gleichgewicht
  • Tote Fische, Schnecken oder Garnelen.
  • Gammelnder Bodengrund.

 

 

 

Zu starke Beleuchtung führt auch zu Algen im Aquarium

Die Aquarium Beleuchtung:

  • Direkte Sonneneinstrahlung
  • Falsche Leuchtmittel
  • Falsche Beleuchtungszeiten

 

 

 

 

Schlechter Filter führt auch zu Algen im Aquarium

Der Aquarium-Wasserfilter:

  • Schlechte Filter
  • Starke oder keine Wasserströmung

 

 

 

 

 

 

Die Wasserqualität und der Algenwachstum

Futterreste die die Wasserwerte im Aquarium zum Kippen bringen.

Futterreste werden im Aquarium meist in mehreren Schritten zu Nitrat verarbeitet. Dafür sind einige Bakterienarten zuständig. Bei z.B. schwachem Pflanzenwachstum profitieren die Algen relativ schnell von den Futtervorkommen, da sie nicht wie Aquarienpflanzen Ortsgebunden sind sondern umherschweben.

Zu viel Fischfutter kann man mit dem passenden Aquarium Futterautomat vorgebeugen. Er dosiert das Futter automatisch immer gleich und zu vorher definierten Zeiten.

Die mangelnde Wasserhygiene – Wasserwechsel unregelmäßig.

Leider fühlenden sich viele Aquarianer nicht dazu verpflichtet regelmäßige Wasserwechsel durchzuführen. Es werden spontan wenn Zeit vorhanden ist die Teilwasserwechsel durchgeführt. Die ganze Situation mit den unregelmäßigen Wechsel des Wassers führt zur einer Anhebung der Abfallprodukte und das führt zwangsläufig zur einer Anhebung des Nitrat oder Phosphat Wasserwerts.

Auch haben durch die schwankenden Wasserwerte die Algen ein größeres Potential sich zu vermehren, da die Aquarienpflanzen sich an die neuen Gegebenheiten(Wasserwerte) anpassen müssen. Auch wenn die Pflanze nur 2-3 Tage benötigt um sich an die neuen Werte anzupassen, so reicht das den Algen aus sich zu vermehren.

Wer regelmäßig das Wasser im Aquarium wechselt beugt also Algenwachstum vor.

Hier findet man noch Wasserwechsel Zubehör, z.B. Das Aqua IN/OUT Set von EDEN, ist besonders hilfreich bei dem WW von großen Aquarien.

In den ersten Monaten des Aquariums sollten die Wasserwechsel übrigens wöchentlich durchgeführt werden, das das Aquarium sich noch nicht im biologischen Gleichgewicht befindet. Doch nach dieser Zeit, kann man es mit einem 2 Wochen Wasserwechselrhythmus probieren. Sollten dann allerdings die Algen wachsen, so sollte man wieder auf den Wochenrhythmus zurückkehren.

Wasserwerte (Nitrat-, Kieselsäure- und Phosphatwerte) zu hoch?

Nicht in allen fällen liegt das Algen-Problem bei dem Aquarium Betreiber. Manchmal sind die Algenprobleme auch schon im Eingangs Leitungswasser zu finden. Durch z.B. intensive Düngung in der Landwirtschaft und den erhöhten Nitratwert im Grundwasser, kann das Wasser über ein Wasserwerk auch in in das Leitungswasser/ Eingangswasser gelangen. Die Grenzwerte sind ja für uns Aquarianer nicht gerade die besten… Leitungswasser gilt zwar in großen Teilen von Europa als Leitungswasser, doch es kann auch Spuren von Nitrat und Phosphat enthalten. Auch bei bestimmten Wasseraufbereitungsgeräten wie Enthärtungsmittel mit nachgeschalteter Dosieranlage, sollte man mit einem Wasserrohrabzweig vor den Wasseraufbereitungsanlagen umgehen.

 

Kieselsäure kann auch zu Kieselalgen führen, die sich dann als braune Beläge auf Aquarium Dekorationsgegenständen, Pflanzen und auch der Scheibe festsetzen. Die Kieselsäure wird durch ein Silizium erstellt, das Silizium ist eins der häufigst vorkommenden Elemente an der Erdoberfläche. Der Regen versickert als Wasser im Grund und löst aus dem Silizium die Kieselsäure heraus. Gerade in der ersten Phase der Einlaufzeit des Aquariums kann es vermehrt zu Kieselalgen kommen.

Ratschlag:

Mit einer Umkehrosmoseanlage entfernt man solche Stoffe ganz einfach. Es gibt aber auch Ionenaustauscherharze die Nitrat tauschen können. Hier sollte man sich mal tiefergehende Gedanken in Sachen Wasseraufbereitung machen.

Nährstoffmangel bei Aquarienpflanzen verursacht durch die Algen

Häufig tritt eine ungehemmte Vermehrung der Algen zur gleichen Zeit, wie ein mangelhaften Wachstum der Aquarium auf. Dieser Zusammenhang lässt sich bei den meisten Berichten über Algenprobleme herauslesen. Da stellt sich sehr schnell die Frage, ob zwischen diesen beiden Tatsachen ein direkter Zusammenhang besteht. Wachsen die Aquarienpflanzen nicht, weil im Aquarium Algen vorhanden sind oder wachsen die Algen so rasch weil die Aquarienpflanzen nicht wachsen? Diese Frage kann man sehr leicht beantworten.
Bei den meisten Algenarten, die im Aquarium auftreten, handelt es sich um Pflanzen, die einen mit den gewöhnlichen Aquarienpflanzen vergleichbaren Stoffwechsel haben. In gewissem Sinne ernähren sich die beiden Arten von den selben Nährstoffen und konkurrieren um diese. Kommt es nun dazu, das die Aquarienpflanzen das aus irgendwelchen Gründen das Wachstum einstellen, sammeln sich im Aquarienwasser Nährstoffe an, die nicht mehr durch das Wachsen der Aquarienpflanzen abgebaut werden. Die Algen nutzen dieses hohe Nährstoffaufkommen im Wasser um sehr schnell zu wachsen. Wie man erkennen kann werden Algenplagen häufig durch mangelndes Pflanzenwachstum durch zu viele Nährstoffe im Wasser hervorgerufen. Aber auch zu häufiges Füttern oder zu große Futtermengen können Ursachen sein.

Zu viel Dünger im Aquariumwasser

Aquariumpflanzen können den Auqariumdünger in bestimmten Mengen aufnehmen, doch wird Fisch und Garnelen Kot auch in Dünger umgewandelt. Hier kommt also das zuviel gedüngte Wasser den Algen zu Gute. Je nach Pflanzenart werden nur bestimmt Stoffe aus dem Dünger aufgenommen, Algen hingegen sind mit allen Stoffen zufrieden. Um den Algenwachstum zu unterbinden, sollte man verschiedene Pflanzenarten einsetzten, die den Dünger komplett aufnehmen.

Oder doch Düngung gegen Algen im Aquarium?

Manchmal kann es auch durchaus sein, das man mit der Düngung die Aquariumalgen zum sterben bringt. Denn dann richten sich die Pflanzen wieder richtig auf und für alle Pflanzen sind wieder genügend Nährstoffe vorhanden. Ich habe selbst festgestellt, wie ich die Algen im Aquarium mit NPK und Eisen Dünger bekämpft habe. An einer anständigen Düngung kommt man sowieso nciht vorbei, denn wir Aquaristiker beziehen ja unser Wasser aus dem Wasserhahn und hier sind meistens die Werte ganz niedrig, um möglichst gutes Wasser zur verfügung zu stellen.

 

Die Aquarium Beleuchtung

Die direkte Sonnenstrahlung auf das Aquarium

Aquarien sollten keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden, da die Lichttemperatur eine andere ist als bei der Aquariumleuchte. So brauchen die Pflanzen wieder eine gewisse Zeit um sich an die Gegebenheiten anzupassen und das nutzen die Algen voll aus, und beginnen sich zu vermehren.

Die falsche Leuchtröhren oder Leuchtmittel?

Pflanzen reagieren auf bestimmte Farbtemperaturen bzw. Farbspektren mit einem guten Aufwuchs. Doch bestimmte Farbspektren fördern den Algenwachstum, so sollte man also unbedingt spezielle, auf die Aquaristik zugelassenen, Leuchtmittel verwenden. Hier sollte man auch misstrauisch werden, wenn das Aquaristik Fachgeschäft No-Name Lampen verkauft. Es kann einen Algenwachstum, oder gar Blaualgen mit sich führen!!!
Bei dem Wechsel der Leuchtstoffröhren, kann man hier weitere Informationen finden.

Die falschen Zeiten bei der Aquariumbeleuchtung.

Die Beleuchtung stellt für die Aquariumbewohner eher eine untergeordnete Rolle da. Sie ist für die Pflanzen jedoch lebenswichtig, ohne eine Beleuchtung gedeihen die Pflanzen nicht besonders oder gehen gar ein. Manche Aquarianer gönnen ihrem Aquarium eine Mittagspause und unterbrechen die Beleuchtung für einige Stunden. Zwingend ist jedoch eine Beleuchtungspause nicht.

Als Faustregel sollte jedoch das Aquariumlicht mindestens 5 Stunden laufen und anschließen mindestens eine 3 Stündige Pause einhalten. Je nach Pflanzentyp benötigen die Pflanzen einige Minuten oder einige Stunden um die Photosynthese zu starten.

Bei falschen Beleuchtungszeiten wie z.B. einer 3 Stunden Beleuchtung und dann eine Unterbrechung. Das können einem die Pflanzen übel nehmen, und wachsen nicht mehr so gut, das kann auch den Algenwachstum begünstigen.

 

Schlechter Aquariumfilter – Die Ursache für Algen?

Ein zu hoch dimensionierter Filter im Aquarium kann für ein biologisches Ungleichgewicht führen. Genauso bringen auch schlecht gewarteter Aquarium-filter das Problem der Algen mit, denn Sie filtern zwar noch aber die Umwälzleistung ist nicht hoch genug. Dadurch bleiben einfach gesagt Stoffe im Wasser, die den Algenwachstum begünstigen bspw. Fischkot der dann zu Nitrat umgewandelt wird. Man sollte auch den Filter nicht zu oft reinigen, denn das schadet auch dem biologischen Gleichgewicht. Man sollte den Filter warten sobald die Durchflussleistung merklich nachlässt. Filterarten und deren Eigenschaften erfahren Sie hier.

 

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Eine zu starke Wasserströmung?

Es sammeln sich mehrfach Algen am Filterauslass in der starken Wasserströmung? Das Problem kann man relativ simpel lösen, indem man einfach einen Filterauslass installiert, diese kann man kaufen oder auch selbst mit einem Schlauch und einer Schere oder Messer herstellen. Dazu einfach ein kurzes Stück schlauch 10-15cm länge mit kleinen löchern versehen. Dann den Filterauslass/ perapierten Schlauch an der Wasseroberfläche positionieren. Schon sollte die starke Strömung bekämpft sein.

 

 

 

 

Welche Algenarten sind vertreten?

Algen mit Garnelen bekämpfen?

Häufig werden algenfressende Zwerggarnelen zur Bekämpfung von Algen empfohlen. Wenn man sich beispielsweise Amanogarnelen oder andere Zwerggarnelenarten ansieht, dann stehen natürlich Algen auf ihrem Speisezettel. Allerdings werden zum einen nicht alle Algenarten gefressen und zum anderen können auch durch eine größere Anzahl an Garnelen keine solche Mengen an Algen gefressen werden, um einer Algenplage Herr zu werden. Natürlich können Garnelen zur Vorbeugung von Algen im Aquarium beitragen, bei der Bekämpfung einer akuten Algenplage sind Garnelen jedoch nicht zu empfehlen.

Was kann man gegen Algen im Aquarium machen?

Unbestritten sollen die Algen mechanisch aus dem Aquarium entfernt werden. Auch Aquarienpflanzen, die mit Algen bewachsen sind sollen aus dem Aquarium entfernt werden, allerdings reicht dies in den meisten Fällen nicht aus. Primär müssen die Ursachen der ungezügelten Vermehrung der Algen erkannt und diese beseitigt werden. An erster Stelle sollte die Bestimmung der Algenart stehen, dann sollte man das Wachstum der Aquarienpflanzen betrachten. Kann man ein gehemmtes Pflanzenwachstum feststellen sollte das oberste Ziel sein das Wachstum wieder anzukurbeln. Fragen wie: Fehlen bestimmt Nährstoffe im Wasser? Stimmt die Beleuchtungsdauer und Intensität? Ist ausreichend CO2 im Wasser enthalten? sollten gestellt und beantwortet werden können. Meist sind es nur solche Ursachen die die Aquarienpflanzen am Wachsen hindern und dadurch eine Algenplage hervorrufen.

Auf dieser Seite möchten wir Sie bei der Beseitigung der Algen im Aquarium unterstützen. Im Bereich weiter oben bieten wir Hilfe bei der Bestimmung der Algenart. Auch konkrete Tipps und Empfehlungen zur Bekämpfung von Algen werden auf unserer Seite im Bereich Algenbekämpfung gegeben.

Bitte hinterlasst doch ein Kommentar wie ihr die Algen am besten Bekämpft.

Grüße,
Mark

 

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Algen im Aquarium richtig Bekämpfen mit meinem Ratgeber
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Algen im Aquarium richtig Bekämpfen mit meinem Ratgeber
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Sie wollen Ihre Algen im Aquarium los werden, dann sind Sie auf meiner Ratgeber Seite genau richtig. Hier werden alle natürlichen Feinde der Algen aufgezählt und es wird auch Chemie empfohlen.
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Algen im Aquarium
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23 Gedanken zu “Algen im Aquarium?

  • Neme

    Wenn zu oft Futterreste Schuld am „umkippen“ des Wassers sind kann sich ein Aquarium Futterautomat lohnen….füttert immer zur selben zeit und immer die gleiche menge, da gibt es keine auf emotionalitäten gebauten extra portionen 🙂

    • Mark Autor des Beitrags

      Neme, da hast du recht. Auch zuviel Futter kann Nitrat werden 🙂 Und so haben die Fische auch zu kämpfen. Die Algen Wachsen dann natürlich deutlich gut 🙂

      Grüße,
      Mark

  • Morris

    Ich hatte 5 Jahre ein 360l Aquarium und nie Probleme gehabt, nach einem Wohnungsumbau kaufte ich mir ein 450l Aquarium. Ich habe 4 Scalare, 5 Platys, 2 Engelsantennenwelse und 6 Weissspitzflossensalmler. Ich habe nach 3 Monaten Blaualgen im Aquarium, zwei mal Dunkelkuren gemacht, danach hatte ich Schwebealgen, mit UV Lampe bekämpft und jetzt wuchern Fadenalgen in meinem Aquarium. Ich habe unter meinem Kies, Bodendünger von 5 cm Höhe damals beim Einrichten eingebracht. Kann es daran liegen, das ich den Algen nicht mehr Herr werden kann?

    vielen Dank für Hilfe

  • Ralf

    Zur Vorbeugung hilft es auch einen passend dimensionierten Aquariumfilter zu verwenden. Ist die Umwälzrate zu hoch haben es die Filterbakterien schwer Ihre arbeit zu verrichten. Ist die Umwälzrate zu niedrig kann der Filter nicht alle Abbauprodukte wie Kot oder Futterreste einsaugen und verarbeiten.

  • Nano Aquarium - Stefan

    Hi,
    dass ist ja mal eine ziemlich ausführliche Anleitung zur Bekämpfung von Algen – klasse! Werde diesen Beitrag demnächst auf meinem Blog verlinken. Tolle Arbeit und weiter so!
    VG
    Stefan

  • Daniel von Aquarium Grundlagen

    Hallo,
    für den normalen Algenwuchs haben sich bei mir am besten die Amano Garnelen bewährt.
    Bei Blaualgen oder massivem Algenwuchs sind sie allerdings machtlos. Da Hilft nur die Dunkelkur oder der Einsatz von Chemie.

    Mach weiter so mit deiner Seite.

    Grüße
    Daniel

  • Manuel Eckstein

    In Sachen Algenwuchs hatte ich auch schon große Probleme, doch durch diese Website wurde mir Abhilfe geschaffen danke!

  • Thorsten

    Noch ein Tipp,

    den Filter sollte man auf keinen Fall auswaschen oder säubern, solange der Durchfließdruck noch in Ordnung ist, da sich im Filter selbst wichtige Bakterien ansiedeln, die für das ökologische Gleichgewicht des Aquariums sehr wichtig sind und somit den Algenbewuchs minimieren.

    Best, Thorsten

  • Holger

    Hey,

    vielen Dank für deine super Seite, die hat mir echt weitergeholfen. Ich hoffe mit deinen Tipps das Algen Problem endlich loszuwerden. Vielen Dank!

  • Marcel

    Leider kann das Wasser schneller kippen als man reagieren kann. Deshalb sollte man den Wasserwechsel regelmäßig durchführen. Überfütterung kann aber auch zu Bildung von Algen führen. Um die Algen dann wieder weg zu bekommen, muss meistens ein größerer Aufwand betrieben werden, bei dem auch Geduld eine gewisse Rolle spielt. Die kleinen Algenfresser kommen bei großen Mengen von Algen auch nicht mehr hinterher. Deshalb sollte immer nach den gewissen Gleichgewicht im Becken geschaut werden. Ich selbst habe auch Erfahrungen mit hartnäckigen Algen machen müssen und ich muss sagen, dann macht es wirklich nicht mehr so viel Spaß.

    Lg. Marcel

  • Peter

    In meinem 160L Süßwasser AQ hatte ich an den Steinen, am Innenfilter, und Pflanzen große Mengen an braunen Kieselalgen. An den Scheiben bildeten sich eine unansehnliche Schicht Grünalgen. Dies löste bei mir immer wieder zeitaufwendige Putzorgien aus.

    Ein Wasserwechsel (20%) führe ich alle 14 Tage aus. Meine Beleuchtung ist mit einer Zeitschaltuhr gesteuert. Nach 5 Std. gibt es eine Ruhephase von 3 Std. – die gesamte Beleuchtungszeit beträgt so 11 Std.

    Da ich noch keine Schnecken besaß, hatte ich mir 10 Abalone Schnecken online bestellt. Seitdem übernehmen die Schnecken die Algenvertilgung. Nach nur 2-3 Tagen waren die Algen größtenteils aufgefressen.

    Alles blitzte innen wie neu. Die Schnecken krabbeln allerdings nicht an den Wasserpflanzen hoch. Ich habe meine befallenen Pflanzen gegen schnellwüchsige Pflanzen ausgetauscht. Wasserpest, Hornkraut und eine große Amazonas-Schwertpflanze haben hier Einzug gehalten und sind nun Nahrungskonkurrenten zu den Algen.

    Zum Abschluss habe ich mir noch beim Dehner ein Amtra Clean Procult MK-19 Sediment geholt. Dies sind lebende Impfkulturen und verwandeln das Aquarium in einen großen, hochaktiven biologischen Filter. Mein AQ-Wasser war anschließend wieder kristallklar. Jetzt macht das AQ wieder Spaß und die Fische dankend es einem mit schillernden Farben und Agilität.

    Viele Grüße an alle Aquarianer
    Peter

  • Lewi

    Hey,
    ich habe vor kürzlich mein ganzes Aquarium gesäubert und 3 Pflanzen weg geworfen die voll mit langen Algen waren.
    Jetzt ist es nicht mehr ganz so schlimm, aber trotzdem habe ich noch kleine Überreste. Auch auf den 3 neuen Pflanzen bilden die sich wieder. Was hilft damit die komplett weggehen? Hatte schon Garnelen aber die gehen immer ein, nur eine hat überlebt 🙁

  • Martin

    Moin,

    Hatte bei mir letztens auch eine Braunalge im Aquarium. Hartnäckiges Ding. Lief dann darauf hinaus, dass ich das komplette Wasser abgelassen, das Aquarium einer Grundreinigung unterzogen und es dann neu einfahren gelassen habe.

  • Gartenfreak22

    Sehr wertvolle Artikel! Ich hatte in meinem Aquarium lange zu rütteln, sage ich mal, bis ich das mit den Algen endlich hinbekommen habe. Wäre ich doch nur früher auf dein Portal gestoßen! Mir gefällt dein Schreibstil auch sehr. Mach auf jeden Fall weiter so!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Christian B. (Gartenfreak22)

  • maria

    Guter Artikel! Eine gute Schritt-Anleitung zum Aquariumreinigen habe ich hier(detailiert hier):
    Schritt 1: Elektrische Geräte abschalten und Abdeckklappe säubern
    Schritt 2: Beckenscheiben innen reinigen
    Schritt 3: Pflanzen beschneiden
    Schritt 4: Wasser absaugen
    Schritt 5: Kreiselpumpen-Außenfilter reinigen und Wasser ablassen
    Schritt 6: Filtermaterialien säubern
    Schritt 7: Motoraußenfilter reinigen und Wasser auffüllen
    Schritt 8: Schlauchschellen installieren
    Schritt 9: Heizung anschalten und Becken außen reinigen